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TIERVERMITTLUNG

Für alle unsere Tiere sind wir stets bemüht ein artgerechtes neues zu Hause und ein liebevolles „Herrchen“ oder „Frauchen“ zu finden.

Denn eines sollte allen Menschen bewusst sein – ein Tierheim ist ein Heim, es kann aber kein zu Hause ersetzen.

Mädchen umarmt ihren Hund

Haustiere kommen in unser Leben um zu bleiben.
 

Deshalb verstehen Sie unsere eindringliche Bitte in eben diesem Sinn:
Bitte entscheiden Sie sich nur dann für die Adoption, wenn Sie auch angesichts aller denkbaren Veränderungen, die Ihr Leben mit sich bringen kann, gewillt und in der Lage sind, Ihr Haustier bei sich zu behalten.


Sie haben es verdient.

Vermittlungsablauf bei Hunden

 

Liebe Interessenten,


wir freuen uns sehr, dass Sie sich für einen Hund aus unserem Tierheim interessieren.


Damit keine Missverständnisse entstehen, soll dieser Informationsbrief Sie über den Ablauf einer
Vermittlung bei uns im Tierheim informieren.


Wichtig für uns ist, dass Sie den Hund kennenlernen und der Hund Sie kennenlernt!


Das bedeutet, dass Sie mehrfach zum Spazieren gehen kommen müssen. Wir haben hier schöne
Möglichkeiten dafür, wie z.B. die Muldenaue oder die Rote Jahne. Mehrfach kommen, kann
bedeuten, dass Sie 10-mal kommen müssen oder vielleicht auch 20-mal. Es kommt immer darauf
an, wie schnell der Hund Vertrauen zu Ihnen aufbaut. Diese Entscheidung trifft die Tierheimleitung
oder einer der Tierpfleger!

Auch ist es wichtig, mindestens 2-3-mal pro Woche zukommen, damit der Hund überhaupt eine
Bindung aufbauen kann. In dieser Kennlernphase können Sie nach Absprache, täglich zwischen
9.00-17.00 Uhr kommen, d. h. auch außerhalb der Besuchszeiten.


Bei den ersten 5 x Gassigehen darf der Hund noch nicht im Auto mitgenommen werden. Erst
danach kann in Absprache mit dem Tierheimpersonal auch das Autofahren getestet werden.


Nach der Kennenlernphase, können die Hunde auch über den Tag mitgenommen werden. Das
bedeutet, der Hund kann früh ab 9.00 Uhr geholt werden und muss spätestens bis 18.00 Uhr
wieder im Tierheim sein. Wann die erste Kennlernphase vorbei ist, wird gemeinsam mit der
Tierheimleitung bzw. den Tierpflegern abgesprochen! Auch diese Probetage sollten mehrfach
stattfinden, mindesten 3-5-mal.


Wenn bei den Probetagen alles gut verlaufen ist und alle ein gutes Gefühl haben, wird eine
Vorkontrolle stattfinden. Bei der Vorkontrolle kommen 1-2 Mitarbeiter zu Ihnen nach Hause und
schauen, wie der Hund bei Ihnen später leben soll bzw. wo er untergebracht wird.


Vor der Vorkontrolle, benötigen wir bei Mietwohnungen bzw. Miethäusern ein schriftliches
Einverständnis des Vermieters, dass Hunde erlaubt sind. In diesem Vermietereinverständnis sollte
notiert sein, ob ein großer Hund erlaubt wird oder nur ein Kleiner. Auch bei Rassen, die oft nicht
genehmigt werden, wie z.B. Stafford(Mix), muss dies extra vermerkt sein. Sollte der Hund bei
Ihnen als 2. Hund einziehen, muss im Einverständnis dies auch vermerkt sein.


Erst nach der Vorkontrolle wird entschieden, ob der Hund bei Ihnen einziehen darf!
Bitte überlegen Sie sich aber vorher gut, ob der Hund wirklich zu Ihnen bzw. Ihrer Familie und
Ihren Lebensumständen passt.


Wenn die Vorkontrolle positive verlaufen ist, erfolgt die 4-wöchige Probezeit. In den ersten 14
Tagen sollte gewährleistet sein, dass der Hunde nicht alleine bleiben muss. Dies sollte durch ein
Familienmitglied abgesichert sein! Diese Zeit soll helfen unerwartete Verhaltensauffälligkeiten, wie
z.B. ein Beschützerinstinkt zu erkennen. Ihnen muss bewusst sein, dass viele Hunde anfangs
unsauber sind oder nicht alleine bleiben können. Dies werden sie auch in den 4 Wochen nicht
lernen. Deshalb sollte ein Plan B vorhanden sein, wenn Sie wieder arbeiten müssen. Sodass der
Hund abgesichert ist. Wir möchten vermeiden, dass der Hund wieder ins Tierheim zurück muss!
Sollten in der Zeit Probleme auftreten, können Sie sich gerne an uns wenden. Wir versuchen so
gut wie möglich zu helfen und Tipps zu geben. Die Probezeit kann auch nach Absprache
verlängert werden.


Nach den 4 Wochen, wenn keine Probleme aufgetreten sind, kommen Sie nochmal ins Tierheim.
Dann wird der Schutzvertrag unterzeichnet und Sie bezahlen die Schutzgebühr in bar.


Die Schutzgebühr beträgt 350 €!


Bevor der Hund zur Probe bei Ihnen einzieht, wird er unserem Tierarzt vorgestellt. Der Hund wird
nochmal entwurmt und bekommt Floh- bzw. Zeckenmittel.


Wenn Sie in der Kennlernphase, an den Probetagen oder in der Probezeit gesundheitliche
Auffälligkeiten bemerken, informieren Sie bitte die Tierheimleitung bzw. die Tierpfleger und
besprechen die weitere Vorgehensweise.


Außerdem müssen Sie den Hund bevor er auf Probe zu Ihnen kommt, Haftpflichtversichern! Er ist
in der Probezeit nicht mehr über das Tierheim versichert!


Bitte beachten Sie, dass in der gesamten Zeit (Kennlernphase, Probetage und Probezeit) der
Hund draußen nur an der Leine zu führen ist! Bei unsicheren oder ängstlichen Hunden, geben wir
die Hunde nur doppelt gesichert zum Spazierengehen raus. Das bedeutet, dass ein Leinenende
am Halsband und das andere am Geschirr ist. Dies bitten wir Sie auch nicht ohne Absprache mit
der Tierheimleitung bzw. Tierpflegern zu ändern! Vertrauen Sie da unseren Erfahrungen!


Wenn Sie mit uns einen Termin zum Spazierengehen oder für die Probetage verabreden und
diese dann nicht wahrnehmen können, bitten wir Sie uns darüber zu informieren. Da wir sonst
davon ausgehen, dass Sie kein Interesse mehr an dem Hund haben.


Da wir für unsere Hunde das geeignete Zuhause finden möchten, bitten wir Sie gut zu überlegen,
ob Sie die Möglichkeit und die Zeit haben, den Hund regelmäßig zu holen. Wir machen bei
unserem Vermittlungsablauf keine Ausnahmen!

Wenn unser Vermittlungsablauf für sie kein Problem ist, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie telefonisch ein Termin zur Beratung machen würden!

Gerne können Sie uns den Infobrief zu den Termin gleich unterschrieben mitbringen.

 

 

 

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